Am Rückreisetag vor 20 Jahren war das Wetter genau so schön wie am Vortag und sicherlich ähnlich warm wie heute. Als erstes wurde der Adalbert Blaschek KG in Neu-Ulm ein Besuch abgestattet. Die Firma (Schrottverwerter?) war bekannt dafür, die Kdl 91-0004 (Schöma 2121/58) ihr Eigen zu nennen. Leider war sie zum Besuchszeitpunkt nicht mehr vorhanden. Das Jahr der Verschrottung wird auf 1987 datiert. Wenn dem so ist, dann waren wir wohl leider wenige Wochen oder gar Tage zu spät dran. Ein kleiner Ersatz war die 'Einsatzlok' Nr. 1 (KHD 56226/56, A2L514R), der aber bestimmt keine rosige Zukunft bevorstand:

Auf einem Spielplatz in Senden stand noch die 1994 verschrottete 323 439:

Im Bw Ulm waren damals alle 10 Vorserien-215 stationiert. 215 001 und 009 waren zu dem Zeitpunkt bereits ob, die anderen noch rot. Der Lack von 215 003 war nach 18 Jahren also nicht mehr der frischeste:

Die Ulmer Weißkalkwerke K. Mühlen & Co. setzten mit KHD 57788/64 eine typische Vertreterin des Typs KK140B ein:

Lok und Lokhalle links auf dem nächsten Bild gibt es heute nicht mehr und ich glaube, die Schiebebühne zwischen Ellok- und Diesellokschuppen im Bw Kornwestheim auch nicht mehr. Viel überspannte Gleise hat 194 060 auch nicht, um diesen unwirtlichen Ort aus eigener Kraft zu verlassen:

Dann wieder mal ein Standard-Lokportrait, leider vorne im Schatten. Aber die erste 150 der letzten Serie mit Verschleißpufferbohlen und Klatte-Vorläufern hat was. Original bis auf den DB-Keks und die obere Steckdose:

Eindeutig als spätes Kriegsbaujahr mit geschlossenem Führerhaus gibt sich 323 052 zu erkennen. Andererseits trägt sie wie auch 150 156 eine Verschleißpufferbohle, aber nur einseitig:

Kleinturmtriebwagen konnte man damals schon nur noch selten antreffen. Klv 61-9111 war ein solcher:

Die letzten Fotos dieser Tour entstanden dann auf dem großen Parkplatz des Einkaufszentrum Breuningerland bei Tamm. Dort stand 064 094...:

...sowie 086 348. Beide Loks befinden sich heute bei der GES in Kornwestheim, womit sich der Kreis schließt:

Damit gehen vier erlebnisreiche Tage zu Ende. Doch bereits am nächsten Tag sollte wieder ein Einsatztag sein. Davon morgen mehr.