Beitrag 04-1302

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Datum/Uhrzeit: 30.12.2010 22:37
Titel: 31 Tage Bahnalltag in der BRD im Sommer 1990 (Teil 5, 49+3 B.)

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Morgens stand die Krupp/BBC-Lok 752 003 in der Nähe des Krauss-Maffei-Werkes (inzwischen Siemens) abgestellt. Vermutlich hatte der Aufenthalt aber irgendwas mit dem AW Freimann zu tun (Stichwort Nordring):

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111 200 beförderte den aus 7 Silberlingen bestehenden E 3301 Richtung München Hbf:

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Erst 3 Wochen orientrot war 140 623, als ich auf dem S-Bahnsteig in München-Laim fotografierte:

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Im AW München-Neuaubing war i. d. R. am selben Tag Werksbesichtigung, wie im AW Freimann. Da sich die beiden AWs auf vor- und nachmittags aufteilten, konnte man beides bequem unter einen Hut bringen. Bei diesem Bim263 (51 80 22-91 000-5) sollte es sich um ein Baumuster handeln:

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Auch dieser Aimh260 (51 80 10-91 001-7) gehörte zu den ersten IR-Wagen. Allerdings gab es IR-Wagen doch schon seit 1988:

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Von den WRbumz138 (hier der 51 80 88-75 002-2) gab es drei Stück:

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Dieser jugoslawische Packwagen JZ Pd (51 72 00-50 751-8) war wohl reparaturbedürftig hängengeblieben:

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Ein zweiachsiger Packwagen ausnahmsweise mal ohne Dachkanzel war dieser ex D2ie 883 (Bahnhofswagen 70 058-3, Nür 117 669):

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Dieser Mitteleinstiegswagen Byl421 (50 80 21-11 408-9) trug zusätzlich die Aufschrift 'N 64 001-1, Bf Salem BZA Mü':

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Aus dem Museumspark stammte dieser ABüe042 (51 80 38-43 092-3, Nür 14 607, ex ABüe336):

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Das ist mein einziges Foto eines Bm233 (51 80 22-40 991-7). Diese Bauart war der Übergang vom Bm232 mit Drehtüren und 1000 mm-Fenstern zum Bm234 mit Drehfalttüren und 1200 mm-Fenstern. Die 100 gebauten Wagen besaßen zwar schon Drehfalttüren, aber noch die kürzeren Fenster:

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Nachmittags ging es dann im AW München-Freimann zur Sache. In der Haupthalle wurde gerade 752 005 repariert oder mit neuen Komponenten versehen:

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120 154 erlitt kurz nach ihrer Indienststellung eine Flankenfahrt (ich glaube in Maschen), die sie ca. 2 Jahre außer Gefecht setzte. Für eine Neubaulok wären diese Schäden sofort ein Todesurteil:

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Bei einer Seitenaufnahme von dieser Seite wäre der schräg weggerissene Führerstand allerdings kaum aufgefallen. Die Lok wurde offenbar ohne Revisionsdatum repariert:

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140 217 besaß beige Trittroste:

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Vor der Haupthalle sah es fast wie bei einer Fahrzeugausstellung aus. Bei 139 166 konnte man sogar den Führerstand besteigen (naja, nicht wirklich):

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111 070 ist die letzte Lok des ersten Lieferloses, besaß allerdings keine Einholmstromabnehmer mehr:

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Obwohl in Düsseldorf beheimatet, erhielt 111 148 nicht im AW Opladen, sondern hier in München am nächsten Tag eine E 2 beurkundet:

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Noch bevor die ersten planmäßigen Abstellungen bei der Baureihe 141 begannen, wurde die 141 096 bereits 1987 z-gestellt und im Februar 1988 ausgemustert:

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Zusammen mit der brandgeschädigten 141 188 stand sie über 3 Jahre im AW Freimann, bevor beide Loks bei Layritz in Penzberg verschrottet wurden:

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Auch der zeitweilig als erhaltenswürdig gehandelten 191 100 erging es nicht besser, sie wurde allerdings vor Ort zerlegt. Ein Triebgestell fand sich 2 Jahre später noch im AW Nürnberg:

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An 151 059 mit Produktfarben-Keks zeigt sich die Nützlichkeit von Verschleißpufferbohlen bei geringfügigen Aufstößen:

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Bei 151 029 sind die Tfz-Nummern mit Schablonen auflackiert worden:

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Überall standen an diesem Tag neue 420/421 der x./y. Bauserie herum (ab 420 400). Nach acht Jahren Pause gab es damit neben ein paar Nachbauten wieder neue hl. ET, hier 421 409 und 420 909:

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Überraschend hatte man eine der 3 Werkloks ex Baureihe 381 braun lackiert. Leider habe ich kein Foto von der anderen Seite, wo man sehen könnte, ob die ex 381 011 (Ka Nr. 721.90.00.01) eine SchaKu zum Verziehen des 420 409 besaß:

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Dieses Foto in der Gleisharfe zur S-Bahn-Abnahmehalle habe ich ausgewählt, weil man hier die durchaus aufwändig mit Quertragwerken verspannte Fahrleitung sehen kann (und 420 913 + 421 413 + 420 413):

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Noch super sah die 110 229 aus:

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150 033 machte dagegen ein deutlich zerknitterten Eindruck:

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Dann wieder zu den neuen 420, hier 420 920 + 421 420 + 420 420:

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420 013 + 421 013 + 420 513 war dagegen noch im traditionellen lichtgrau/blau lackiert. Er wurde noch in dieser Lackierung 11 Jahre später ausgemustert:

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Beim direkten Vergleich von 420 407 neben dem 16 Jahre älteren 420 151 kann man außer der Lackierung eigentlich keine Unterschiede feststellen. Mehr seitlich würde man allerdings sofort die Schwenkschiebetüren im Gegensatz zu den Taschenschiebetüren erkennen:

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Auch ein paar Jahre stand vor der Abnahmehalle die 182 001 abgestellt. Nachdem der Steuerwagen, mit dem sie fest gekuppelt war, weg war, konnte man die Lok auch mal mit dem nicht funktionstüchtigen Führerstand 2 fotografieren:

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Insgesamt fotografierte ich auf dem Gelände 11 Neubauzüge (von m. W. 20 damals ausgelieferten), so auch den 420 404 + 421 404 + 420 904:

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Abends ging es noch ins Bw München Ost. Dort war neben 163 005 auch 163 008 hinterstellt:

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Und auch der 426 002 + 826 602 verbrachte hier halbwegs geschützt einige Zeit. Inzwischen steht er in Peenemünde:

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Nach dem Ende der Baureihe 194, die in München Ost auch immer vertreten war, konnte man nur noch mit Neubau-Sechsachsern wie 151 030 und 150 122 Vorlieb nehmen:

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Noch gab es verhältnismäßig viele grüne (wie 150 074) und auch ozeanblau-beige Exemplare mit Handumlauf und Trittrost (150 094 war auch anwesend):

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Aber auch Vierachser wie 140 020 mit neuem Stromabnehmer und Mittelfenster verschmähte ich nicht, zumal wenn sie noch grün waren:

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Unter einer Plane versteckte sich das Schleppzeug Nr. 125 vor dem Tunnelarbeitswagen für S-Bahn713 (40 80 945 4 811-7):

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Am nächsten Tag war ich nur in Koblenz. Dort begegnete mir 140 160, als drittletzte Lok ihrer Baureihe mit Schweigerlüftern ausgeliefert, allerdings schon mit Doppellampen versehen:

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Nach einer weiteren Nachtzugfahrt, bei denen ich oft mit Mitgliedern der Eisenbahnfreunde Wümmetal unterwegs war (die waren damals sehr aktiv, z. B. wenn mal nachts um drei bei einem Betriebshalt 'AGS-Einsatz' angesagt war; Gruß an Gregor, Stefan, Arne, Alberto und alle anderen), knipste ich im Holzkirchener Bahnhofsteil die 218 317, bei der man noch das türkise Dach erahnen kann:

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So grimmig wie der Lokführer auf der 111 202 mit SBS80Al-Stromabnehmer dreinschaut, giftete er mich auch in unverständlichem Dialekt an, als ich mich erdreistete, ihn bei der Arbeit zu porträtieren:

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In Nürnberg Hbf wurde gerade ein Bahnsteig erneuert. In Bauzugdienste war 332 066 eingeteilt:

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Leider waren 110 428 und 114 491 vor einer Silberling-Garnitur in Osnabrück Po abgebügelt:

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Im unteren Teil von Osnabrück Hbf (Pu) zog 114 495 einen Eilzug, in dem der Prototyp Bnb 711 (50 80 22-03 030-0) eingestellt war:

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Eine gemischte Garnitur aus 634 655 + 924 403 + 624 680 stand dort bereit:

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Der 624 680 besaß noch die Übergangstür im Führerstand:

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In Po vor dem Wasserturm stand lange dieser Maschinenwagen658 (60 80 99-23 366-0):

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Und dann war da noch 112 311, die damals schon sehr merkwürdig aussah und heute wohl auch noch:

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Kommen wir nochmal zu den Startvorbereitungen der Concorde F-BTSC in Köln/Bonn:

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Hier schwenkt sie auf die Start- und Landebahn ein:

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Nun dauerte es noch einige Minuten in der Warteposition bevor die Maschine mit einem Höllenlärm starten durfte:

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Der sechste und letzte Teil folgt morgen.